Xmas V: Zimsterne mit der Backmatte von Birkmann

Twinkle twinkle little star …

ZIMTERSTERNE! Lecker! Lecker und eine mega Arbeit zum Backen! Birkmann hat allerdings die Lösung gegen klebrigen Teig, lange Trockenzeiten und bestreichen jedes einzelnen Sterns – die Birkmann Zimtsternchen Silikonbackform mit der man einfach und schnell leckere Plätzchen zaubern kann.

Der Lieferumfang enthält eine 2-teilige Silikonmatte mit Aufsatz für die Baisermasse und eine Teigkarte zum Verteilen des Teigs + ein kleines Rezeptheft.

Anfangs war ich skeptisch wie genau das mit der Matte funktionieren sollte, denn ich habe immer ganz klassisch den Teig auf viel Zucker ausgerollt (damit er nicht kleben bleibt),  jeden Stern einzeln ausgestochen, trocknen lassen und mit Basier angemalt. Erst dann konnten die kleinen Sternlein in den Backofen. Mit diesen ganzen Schritten braucht man schnell um die 4 Stunden um ein paar Zimtsterne herzustellen. Die Silikonmatte von Birkmann verspricht Abhilfe.

Der Teig wird laut Rezept zubereitet und mit der Teigkarte in den unteren Teil der Silikonform eingestrichen. Mit ein bisschen Übung und einigen Richtungswechseln ist der Teig schön sauber in den Formen drin. OLYMPUS DIGITAL CAMERAAls nächstes wird der obere Teil der Silikonmatte aufgelegt und darin wird die Baisermasse gleichmäßig verstrichen. OLYMPUS DIGITAL CAMERA Nun soll der obere Teil direkt wieder abgenommen werden. Hier war ich gleich schonmal skeptisch, da mein Baiser recht flüssig war. „Wenn man die Matte jetzt abhebt, wird alles zerfließen“, dachte ich mir. Aber da es so im Rezept steht, habe ich den oberen Teil der Matte einfach mal abgezogen um zu sehen was passiert. Wie zu erwarten war, ist die Baisermasse etwas zerlaufen und war nicht mehr ganz so schön sternförmig. Jetzt sollte man alles 1 Std ruhen lassen und anschließend die Backmatte 30 Min bei 150°C in den Ofen geben. Was dann rauskam sah so aus: OLYMPUS DIGITAL CAMERA Die Sterne waren ungleichmäßig und sind alle aufgeplatzt. Nicht sehr schön, aber dennoch lecker. Innerhalb von 1 Tag waren die Sterne auf diverse Mägen verteilt und ich hatte Zeit mir Gedanken über ein besseres Verfahren zu machen. Denn die Idee der Backmatte an sich ist super. Ich wollte ihr also noch eine Chance geben!

Am nächsten Tag habe ich also nochmal alle Zutaten eingekauft und den Ofen angeschmissen, allerdings nicht ganz so heiß. Denn das aufplatzen kommt oft davon, dass der Ofen zu heiß ist. Also habe ich die Temperatur schonmal auf ca. 130 °C reduziert. Die Baisermasse habe ich mit mehr Puderzucker angereichert, sodass die Masse fester ist und beim Abnehmen des oberen Teils nicht so schnell verläuft. In meinen Teig habe ich noch etwas Amaretto gegeben, da ich finde das macht sich in den Sternchen ganz gut  : ) Jetzt kam der spannende Moment – die Sternchen kommen in den Ofen. Nach einigen Minuten konnte ich schon sehen wie die ersten drohten aufzuplatzen also habe ich einen Löffel in die Backofentür gesteckt damit die Luft besser zirkulieren kann. Diesen Trick habe ich in einem Macarons-Kurs gelernt und tatsächlich hat es geholfen! Nach der etwas längeren Backzeit von ca. 40 Minuten habe ich die Form aus dem Ofen geholt, die Sternchen auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form gedrückt. Diesmal waren sie schön gleichmäßig und nicht aufgeplatzt. „Es funktioniert also doch!“, dachte ich mir und war glücklich darüber es nochmal versucht zu haben. Denn herausgekommen sind ansehnliche, gleichmäßige und leckere Zimtsterne die lange nicht so aufwändig waren wie in der Vergangenheit.

Mein angepasstes Rezept lautet also: Zutaten:

4 Eiweiß, 400 g Puderzucker, 300 g gemahlene Mandeln, 2 EL Zimt, 1/2 TL Kardamom, 3 EL Kirschwasser oder Amaretto

Die Form mit Backtrennspray oder flüssiger Butter einfetten. Die 4 Eiweiß aufschlagen bis die Masse komplett fest ist, 350 g des Puderzuckers langsam unter Rühren einrieseln lassen. Jetzt ca. 1/4 in eine weitere Schüssel entnehmen, hier die weiteren 50 g Puderzucker einrühren.

Zu dem restlichen 3/4 die Mandeln, Zimt, Kardamom und Kirschwasser hinzufügen und vorsichtig untermischen. Jetzt den Teig mit Hilfe der Teigkarte in die Sternformen streichen bis alles gleichmäßig verteilt ist. Nun den 2. Teil der Silikonmatte draufsetzten und die angedickte Baisermasse darin verstreichen. Die obere Matte vorsichtig wieder abziehen, alles in den Ofen geben und bei 130°C ca. 40 Minuten backen. Auskühlen lassen, Sterne vorsichtig rausdrücken, fertig! OLYMPUS DIGITAL CAMERA Hier habe ich die Zimtsterne in meine selbstgemachten Keksschachteln getan. Mit Geschenkfolie verpackt macht das doch ein schönes Geschenk, findet ihr nicht?  Die Anleitung findet ihr nochmal hierOLYMPUS DIGITAL CAMERA

3 Comments

  1. mia

    ich liebe zimtsterne! wollte mir eigenrlich auch so etwastolles zulegen…. aber das liebe geld….
    vielleicht im nächsten jahr :)
    deine plätzchen würde ich alle vernaschen, egal wie sie aussehen :)
    vlg mia he

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    1. Isabel

      Liebe Mia,
      wenn man etwas getüftelt hat und das Rezept auf seinen Ofen und seine Zutaten angepasst ist, ist die Sillikonmatte ihr Geld wirklich wert. Wenn ich daran denke wie lange ich sonst für meine Zimtsterne gebraucht habe …! Mit der Matte geht’s wirklich ratz fatz und macht sogar Spaß den Teig mit der Teigkarte in den Mulden zu verteilen, es ist fast schon wie ein kleines Spiel ; )
      Und so eine Matte hat man ja erstmal die nächsten paar Jahre von daher würde ich jedem raten sich so etwas zuzulegen der sich Zeit und Nerven beim Plätzchen backen sparen möchte!

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