Auf der Suche nach dem perfekten Kuchenteig!

… JA es gibt ihn!! :-)

Wer kennt es nicht, man backt und backt, probiert dieses und jenes Rezept aus. Mal klappt es, mal nicht. Dann erinnnert man sich nicht mehr daran welchen Teig man bei der Torte verwendet hat die super geworden ist und ärgert sich.

So erging es mir Anfangs auch. Einfach blind drauf losgebacken. Wenn etwas super geworden ist habe ich mich gefreut, aber nicht darauf geachtet wieso es besonders gut funktioniert hat. Möchte man das Backen aber etwas ernster nehmen, muss man sich auch detailliert damit beschäftigen, Versuche starten und protokollieren etc.

Deshalb habe ich für euch den Ultimativen Test gemacht und versucht den perfekten Basis-Kuchenteig zu finden. Und eins kann ich euch schonmal verraten: ich habe ihn gefunden! : )

Zur Vorbereitung für eine Hochzeitstorte wollte ich nun endlich den perfekten Teig finden und habe mich deshalb auf die Suche gemacht. Ich habe diverse Rezeptbücher und Backzeitschriften durchgeblättert und das halbe Internet durchforstet um Erfahrungsberichte zu lesen und verschiedene Rezepte zu studieren.

Am Ende blieben für mich 3 Teig-Varianten übrig die ich im direkten Vergleich kritisch hinterfragen wollte. Ein sogenannter „Wunderkuchen“ der seit einiger Zeit als DER Kuchen im Internet kursiert, einen  „Biskuit“ und einen Standard-„Rührteig“.

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Ausgesehen habe sie alle auf den Ersten Blick gut. Sie sind schön gleichmäßig gebacken und waren Anfangs alle schön fluffig. Doch nur wer alle Härtetests besteht kann am Ende gewinnen!

Die Kriterien waren folgende:

Geschmack, Geruch, Konsistenz, Herstellung, Konsistenz nach einigen Wochen in der Gefriertruhe.

Und hier nun meine Ergebnisse:

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Gewonnen hat somit mit Abstand der Wunderkuchen!

Er war einfach der leckerste, saftigste aber gleichzeitig „fluffigste“ Kuchen der selbst nach ein paar Wochen im Tiefkühlschrank noch schmeckt wie frisch gebacken! Was ich noch super finde ist, dass man ihn ganz easy geschmacklich abwandeln kann, da man die flüssige Zutat durch alles möglich ersetzen kann. Milch, Fanta, Kaffee, Kakao, Eierlikör, Baileys, Sekt, und und und! Er ist also wandelbar und zudem auch noch sehr stabil, aber nicht sonderlich schwer – was sich vor allem für Fondanttorten eignet. Das Einzige klitzekleine Manko ist, das der Wunderkuchen am Besten mit einer Küchenmaschine funktioniert, da man die Eier sehr gründlich und sehr lange aufschlagen muss (ca. 15 -20 Minuten). Es lohnt sich aber allemal!

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Und damit jetzt jeder von meinem Test profitieren kann, kommt hier das ultimative Basis-Kuchenrezept.

Zutaten für einen Kuchen mit ca. 20 cm und 10 cm Höhe:

  • 4 Eier
  • 200 g feiner Zucker
  • 200 ml Flüssigkeit (z.b. Milch, Saft oder Eierlikör)
  • 200 ml geschmacksneutrales Rapsöl
  • 300 g Mehl (gesiebt)
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:

  • Die Eier zusammen mit dem Zucker und einer Prise Salz mit dem Schneebesen in der Rührmaschine schaumig aufschlagen bis die Masse sich im Volumen verdreifacht hat, hellgelb und dickflüssig geworden ist. Das kann je nach Menge bis zu 20 Minuten dauern.
  • Jetzt die Flüssigkeit und das Öl zur Eiermasse gießen und auf langsamer Stufe unterrühren.
  • Das Mehl und Backpulver sieben und untermischen.
  • Den Teig in eure Backform geben und bei 180° Umluft ca. 45 Minuten backen.
  • WICHTIG: Unbedingt den Kuchen beobachten und eine Stäbchenprobe machen ob der Teig durch ist.

Voilà – ich wünsche euch viel Spaß mit meinem neuen Lieblingskuchen <3

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