Chocolats à la crème de marrons

Oohhmmhhmmm ….

Wie lecker sind diese kleinen, unscheinbaren aber sündhaften Pralinen?
Ja, ich gestehe – ich habe eindeutig zu viele Backbücher, alleine zum Thema „Frankreich“ sollten es mindestens 5 sein und wenn man meine Stoffsammlung für die Patisserie auch noch mit dazu rechnet, kann man schon von Wahn sprechen ;-)
Aber als ich das Buch „Mias süßes Frankreich“ vom Thorbecke Verlag entdeckt habe, bin ich doch nochmal schwach geworden. Wenn das Cover dann auch noch hübsch gestaltet ist, gibt es kein halten mehr.

In dem Buch findet man viele Klassiker wie z.B. Brioches, Madeleines und Eclairs. Alles sehr liebevoll gestaltet und schön erklärt. Die Rezepte sind einfach und für jedermann umsetzbar.
Aber auf ein bestimmtes Rezept bin ich sofort angesprungen. Die Pralinen mit „Crème de marrons“. Seit Jahren steht auf meiner To Do Liste schon dass ich meine Crème de marrons verbacken muss, denn die Dose ziert bestimmt schon seit 3 Jahren meinen Vorratsschrank und das Ablaufdatum rückt immer näher. Da man für dieses einfache aber dennoch geniale Rezept nur 4 Zutaten braucht, habe ich also direkt beschlossen es am Wochenende nachzumachen.

Vorgesehen ist eigentlich dass die Ganache schön fest wird, sodass man sie schneidet und anschließend mit Kuvertüre überzieht. Tja, was soll ich sagen … für meinen Geschmack hat noch etwas Rum gefehlt und so ist über die doppelte Menge in der Ganache gelandet ;-) Die Creme ist deshalb nicht fest geworden und konnte nicht portioniert werden. Nicht schlimm, über Amazon habe ich mal eben schnell Pralinenhohlkörper in Zartbitter-Schokolade bestellt, diese waren auch am nächsten Tag schon da, und schon konnte ich die Ganache mit Hilfe eines Spritzbeutels als Füllung in die Hohlkörper spritzen. Im Anschluss habe ich noch etwas dunkle Schokolade geschmolzen um die Hohlkörper zu verschließen (siehe zweites Bild). Nachdem die Schokolade fest geworden ist, habe ich die Pralinen mit Vollmilchschokolade dekoriert und fertig war das kleine, himmlische Naschwerk.

Hier kommt mein etwas abgewandeltes Rezept für die
Füllung:
100 g dunkle Schokolade, 25 g Vollmilchschokolade, 100 ml Sahne, 100 g gesüßtes Maronenpüree, 2-3 EL Rum / Für die Dekoration und das verschließen der Hohlkörper: 30 g dunkle Schokolade, 25 g Vollmilchschokolade

Zubereitung:
Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder schneiden. Die Sahne in einem Topf erhitzen, die Schokolade, den Rum und die Maroni-Creme dazugeben und bei schwacher Hitze vorsichtig verrühren bis alles geschmolzen und zu einer homogenen Masse geworden ist. Die Masse jetzt in eine Schüssel gießen und über Nacht im Kühlschrank stehen lassen.
Am nächsten Tag die Creme in einen Spritzbeutel füllen, die Spitze klein abschneiden und die Hohlkörper bis kurz vor dem Rand damit befüllen. Damit die Creme sich in den Kugeln gut verteilt, die Matte mit den Hohlkörpern vorsichtig ein paar mal auf die Küchenplatte klopfen.
Jetzt die 30 g dunkle Schokolade schmelzen, in einen Spritzbeutel füllen und über die gefüllten Hohlkörper spritzen um die Kugeln zu verschließen. Alles erkalten lassen und anschließend mit der geschmolzenen Vollmilch-Kuvertüre verzieren.

Nach Fertigstellung und Verköstigung habe ich mich riesig gefreut; ich habe zum Einen nicht nur endlich meine Creme de Marrons verbraucht, nein – ich habe auch ein sensationell leckeres und neues Pralinen Rezept und mit meiner Intuition was den Rum angeht, lag ich auch goldrichtig.! Denn der Geschmack war genau perfekt und auch die Konsistenz als Pralinenfüllung gerade richtig!
Sobald meine Mutter von Ihrem Sommer-Abenteuer auf dem Jakobsweg zurück ist, werde ich die Pralinen auf jeden Fall nochmal herstellen, denn sie LIEBT die Crème de marrons
wahnsinnig ;-)

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