Aus der Weihnachtsbäckerei: Chai Lebkuchen

Auf los geht’s los! die Weihnachtsbäckerei hat begonnen und ich Starte den Marathon mit super aromatischen Chai Lebkuchen.

So langsam kann man es ja nicht mehr abstreiten … die ersten Schneeflocken sind schon vom Himmel gefallen und die Temperaturen sind drastisch gesunken. Ja – die Weihnachtszeit hat begonnen und in wenigen Tagen ist Heiligabend.

Zeit wird’s also die Plätzchenparade zu starten und mit dem Backen anzufangen! Wie wahrscheinlich jeder andere, habe auch ich meine bewährten Lieblingsrezepte; dieses Jahr wollte ich aber gerne ein wenig experimentieren und neues ausprobieren.

Vor Jahren schon, hat mir meine Mutter eine Original Lebkuchenglocke (*) geschenkt. Nie hatte ich Zeit sie auszuprobieren. Vielleicht hatte ich aber auch Angst vor dem Aufwand den Lebkuchen mit sich bringen sollen?. Allerdings hat sich herausgestellt, dass die Lebkuchenglocke (*) wirklich ein super Tool ist, was das Lebkuchen backen erheblich erleichtert! Ich habe nach einem Standard-Rezept für Elisen-Lebkuchen gesucht und habe es nach meinem Geschmack angepasst und z.B. weniger Orangeat reingemacht, dafür aber Kokosflocken und Chai-Pulver (*) mit dazu gemischt.

Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Die Lebkuchen schmecken herrlich weihnachtlich!

Für ca. 30 Lebkuchen mit 7 cm Durchmesser braucht ihr: 

5 Eier, 400 g gemahlene Haselnüsse, 100 g Kokosflocken, 300 g Rohrzucker, 50 g Orangeat (fein gehackt), 1 Päckchen Lebkuchengewürz, 3 EL Zimt, 200 g Vanille Chai Latte Pulver (z.b. von David Rio, gibt’s hier(*)), 1 MSP Hirschhornsalz, Schale von 1 Bio-Zitrone, 30 Oblaten mit 7cm Durchmesser, 100 g Puderzucker, 200 g Schokolade

Zubereitung Chai Lebkuchen

Für den Teig einfach alle Zutaten, bis auf den Puderzucker und die Schokolade, in eine Schüssel geben und miteinander vermischen bis ein homogener, klebriger Teig entsteht. Diesen mindestens 1 Stunde ruhen lassen, wenn es geht auch über Nacht.

Um den Teig schön gleichmäßig auf die Oblate zu bekommen, ist die Lebkuchenglocke wirklich eine mega Unterstützung! Ihr könnt sie z.B. hier (*) bei Amazon kaufen. Ihr gebt dort den Teig rein und streicht ihn glatt sodass ihr eine Oblate daraufsetzen und leicht andrücken könnt.  Ihr könnt jetzt euren Backofen schonmal auf 150 Grad Umluft vorheizen … Jetzt dreht ihr die Glocke um und dreht sie über eurem Backblech, bis sich der Teig löst und der Lebkuchen „rausfällt“. Damit die Lebkuchen eine schönere Form bekommen, könnt ihr euren Finger mit Wasser leicht anfeuchten, und den Teig zum Rand gleichmäßig runterdrücken. Die Lebkuchen kommen für ca. 30-40 Minuten in den Backofen.
Sie dürfen nicht ganz durchgebacken sein, sonst werden sie steinhart.

Nachdem die Lebkuchen vollständig abgekühlt sind, könnt ihr euch an den Guss und die Dekoration machen. Für einen Zuckerguss einfach die 100 g Puderzucker mit ein wenig Wasser vermischen, bis eine dickflüssige Konsistenz entsteht und den Lebkuchen dort eintunken. Den Gussdann abtropfen lassen und den Lebkuchen trocknen lassen, Wenn ihr möchtet, könnt ihr auf den feuchten Guss z.B noch ein paar Mandelblätter als Dekoration geben.
Bei einem Guss aus Schokolade, lasst ihr die Schokolade einfach langsam schmelzen und verfahrt genauso wie beim Zuckerguss.

Es kann sein, dass die Lebkuchen etwas hart werden. Lagert sie einfach in einer Keksdose und legt noch einen aufgeschnittenen Apfel dazu, Nach 2-4 Tagen dürften die Lebkuchen wieder etwas aufgeweicht sein :-)

Tatsächlich ist es also ziemlich einfach so leckere und perfekte Lebkuchen hinzubekommen … wer hätte es gedacht? Ich nehme sie ab jetzt auf jeden Fall fest ins Programm auf. Nächstes Jahr vielleicht mit Marzipan oder etwas Frucht?! Wie mögt ihr eure Lebkuchen am liebsten und wie macht ihr sie wenn ihr keine Lebkuchenglocke zur Hand habt?

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