J’arc Cuza Sushi Restaurant – bar de sushi creatif in Nürnberg

„Sushi essen kann dabei helfen Stress zu lindern und die laune zu verbessern.“ So heißt es…

… was kann man also an einem Sonntag Abend tun, wenn einen die Realität überkommt und man merkt dass am nächsten Tag schon wieder Montag ist? Tja, die perfekte Lösung dafür habe ich zwar noch nicht gefunden, aber man kann es ja mal mit Sushi probieren ;-) Soviel zum Plan. Wohin könnte man da gehen? In meiner Stadt gibt es genau 3 Sushi-Restaurants in denen ich gefühlt schon 37.586 mal essen war. Ein bisschen Abwechslung wäre da schön.

Also haben wir ein neues Sushi-Restaurant in Nürnberg ausprobiert nachdem wir uns die Tränen nach dem Ende des Films „Paddington 2“ von unseren Wangen gewischt und uns auf in den Schneesturm  begeben haben.

Das J’arc Cuza im Nürnberger Stadtteil St. Johannis hat erst vor wenigen Wochen eröffnet. Mitten in einem Wohngebiet. Wieso gerade dort? Laut Viet, dem Besitzer des Restaurants, weil die Innenstadt sehr überlaufen ist, man die Ruhe hier genießt und man etwas weniger mainstream sein kann. Stimmt! Und einen Parkplatz findet man hier auch ganz schnell ;- )

Viet ist gerade mal 27 Jahr alt und das J’arc Cuza ist bereits sein zweites Restaurant. Denn das Erlanger Lê & Vi wurde auch durch ihn und sein Team eröffnet. (Ein sehr empfehlenswertes vietnamesisches Restaurant übrigens). Viet hat mir erzählt wie er all das geschafft hat. Die Geschichte ist wirklich toll, deshalb möchte ich euch kurz einen Einblick geben.

… es waren einmal 4 Jungs aus Sachsen, die gemeinsam die Schulbank gedrückt haben. Alle hatten sie damals schon den Traum in der Gastronomie zu arbeiten. Nach dem Abschluss hat man sich etwas aus den Augen verloren aber jeder ist seinen Weg gegangen und tatsächlich haben alle ihr eigenes Restaurant eröffnet. Sei es in Erlangen, München oder Frankfurt. Durch die Gastronomie haben sie aber wieder zusammen gefunden und unterstützen sich jetzt gegenseitig in ihren Projekten und Ideen. z.B. hat Kim Sag, der übrigens sein gleichnamiges sensationelles Sushi-Restaurant in München hat, gemeinsam mit Viet das Konzept und die Karte des J’arc Cuza erarbeitet, beide haben sich dabei aber nicht nur von der französischen Küche, sondern auch von ihrem Freund aus Frankfurt und der Karte seines Bergers Streetfood inspirieren lassen.
Ich fand diese Vernetzungen wirklich interessant und gleichzeitig lustig, denn im Kim Sang in München war ich damals auch schon einige Male essen, auch von dem Restaurant „Lê & Vi“ in Erlangen bin ich ein großer Fan, ohne gewusst zu haben das quasi alle „unter einer Decke stecken“ ;-)

Im neuen Restaurant J’arc Cuza soll aber alles anders sein als in „normalen“ Sushi Restaurants.

Viet’s Ziel ist es, Tradition mit moderner Interpretation zu vereinen. Hohe Qualität und grenzenlose Kreativität sind ihm dabei wichtig. Er bricht bewusst die Tradition um neue Geschmäcker zu entfalten.

Den Kombinationen auf der Karte sind keine Grenzen gesetzt, „Das Arrangement der Zutaten muss am Ende einfach schmecken“, erklärt Viet. Gleichzeitig muss er aber auch lachen und sagt:.

„Ein echter Japaner würde uns den auf den Kopf hauen wenn er sieht was wir für Sushi zubereiten“.

Denn das klassische, originale japanische Sushi hat mit dem was hier kredenzt wird, nur noch wenig zu tun. In der Karte findet man z.B. Sushi mit Süßkartoffelchips, Röstzwiebeln, Avocado-Trüffel-Creme, Hacktomaten und Basilikum , Ente in Olivenöl oder sogar mit frischer Feige.

Nicht nur dass die „Lê & Vi-Boys“ die neusten Kombinationen ausprobieren und mit der molekularen Küche experimentieren, sie legen auch extrem viel Wert auf die Optik der Gerichte. Trotzdem gibt’s im J’arc Cuza kein „Schickimicki“. Die Atmosphäre ist locker, die Gäste sollen sich wohl fühlen und die Preise für jeden bezahlbar sein.

Wer also schon 100 mal das gleiche Sushi bei seinem Sushi-Laden gegessen hat, der wird im J’arc Cuza positiv überrascht sein, was man mit Sushi noch so alles machen kann.

Um von allem ein bisschen zu probieren, kann man z.B. die „Plate for two“ bestellen. Sie besteht aus 34 Rollen und 6 Sashimi, sowie Anfangs einer Miso-Suppe und zum Nachtisch einem hausgemachten Matcha-Eis. Das Besondere:

Die Platte kommt mit Show-Effekt aus der Küche direkt zu euch an den Tisch.

Der Normalpreis für die riesige „Plate for two“ liegt bei ca. 50 €.
Ha, aber es wäre ja gelacht wenn ich für euch nicht einen kleinen Deal ausgehandelt hätte!

Wenn ihr bis Ende Januar im J’arc Cuza die „Sushi Plate for two“ bestellt, und sagt dass ihr von „coucoubonheur“ kommt, bekommt ihr die Platte zum Special-preis!

Na, wenn das mal kein Grund ist das leckere Sushi zu probieren?

P.S. meine absoluten Favoriten auf der Karte: Die klassischen vietnamesischen Frühlingsrollen und die Fat Dragon Roll mit Trüffel-Acovado-Creme. MEGA!

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