Die Silvesterhochzeit 2015/2016.

Heiraten ist sowas schönes. Noch schöner ist es wenn Freunde heiraten. Und noch viel, viel schöner ist es, wenn man einen großen Teil zur Hochzeit beitragen darf, indem man die Hochzeitstorte backen soll <3

HZ Carina+Dominik

Im Oktober kam die Braut auf mich zu, mit der Frage ob ich gerne die Torte zur Hochzeit beitragen möchte. Natürlich überlege ich da nicht 2 mal und noch doller habe ich mich gefreut als ich erfahren habe dass sie sich einen Naked Cake wünscht. Denn Hand auf’s Herz – wer braucht schon den ganzen Zucker-Schnick-Schnack aus Fondant den am Ende sowieso keiner isst … ? ;)

Also habe ich mit der Braut ihre Vorstellungen, die Farben und das Thema der Hochzeit, die Blumendekoration und natürlich die Geschmacksrichtungen besprochen. Da kam der erste Schock für mich. Der Bräutigam wünscht sich eine Bananen-Füllung. BANANE? Wer mag schon Banane im Kuchen ..?! Und wie macht man daraus eine feste Tortencreme?? Aber dazu später mehr ;)

Zu Beginn eines Projekts skizziere ich vorab immer einen Entwurf der Torte – wie sie später in etwa aussehen soll. Um mir die Gestaltung nochmal vom „Auftraggeber“ bestätigen zu lassen und auch als Vorlage für mich. So sah die Skizze für die Neujahrstorte aus:

FullSizeRender

Die Torte sollte für ca. 80 Personen reichen, deshalb 3 Stöcke. Die Dekoration sollte schlicht sein, mit den Blumen die auch im Brautstrauß vorkamen, nämlich Weiß/Blaue Anemonen und Schleierkraut. Die Schichten zwischen den Tortenböden sollten weiß sein (normale Buttercreme), dahinter verbirgt sich je Stock eine Füllung: Schoko, Himbeere und Banane. Als Cake-Topper wurde die Braut selbst kreativ und bastelte aus „Butzelkühen“ eine Braut und einen Bräutigam mit Schleier und Hut. Zudem sollte die Torte auf einer Holzscheibe präsentiert werden, die vom Braut-Opa selbst hergestellt wurde.

Einige Tage nach Weihnachten also, begann ich mit den Vorbereitungen, damit die Torte am Silvester-Abend – dem Tag der Hochzeit – frisch serviert werden konnte. Die Tortenböden habe ich aus meinem neuen Ultimativen-Lieblings-Kuchenteig (Wunderkuchen) 2 Tage vorher gebacken und in Frischhaltefolie aufbewahrt. Die Cremes habe ich 1 Tag vorher hergestellt. (Übrigens habe ich ein paar Tage an der Bananen-Creme rumgetüfftelt, am Ende ist es eine Creme aus Mascarpone mit pürierten Bananen mit Honig geworden die mir selbst auch sehr gut geschmeckt hat!) Am selben Tag habe ich die Böden geschnitten, gefüllt und über Nacht kühl gestellt. Erst am Tag der Hochzeit habe ich die Torte gestapelt, zur Event-Location gefahren und vor Ort dekoriert. So sollte bis zum Abend nichts mehr schief gehen .

Zusätzlich hat sich die Braut von meinen Fossil-Keksen inspirieren lassen und sich kurzfristig Kekse für die Tische gewünscht – ganz passend zum Silvesterabend. Also habe ich noch kurzerhand einige Uhren die auf 5 vor 12 stehen und ein paar Neujahrsglückwünsche gezaubert.

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Die Torte hat ihre Zeit bis zum Anschneiden im Kühlhaus brav ausgeharrt und wurde am späten Abend zur Nachspeise feierlich in den Saal getragen und vom Brautpaar angeschnitten. Ich war ganz aufgeregt und gespannt ob alle Schichten auch schmecken würden, ob die Konsistenz passt etc. Von jedem Stockwerk habe ich eine kleine Gabel probiert und soweit hat auch alles ganz fantastisch geschmeckt!

Aber jetzt schaut mal selbst : )

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HZ Carina+Dominik

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HZ Carina+Dominik

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